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Weiling spart mit nachhaltiger Wärme

Wegen der Energiekrise hat Weiling die Wärmeversorgung auf biogenes Flüssiggas umgestellt. Eine aktuelle Case Study des Anbieters Primagas zeigt: Der Großhändler spart damit jährlich rund 5.600 Kilogramm CO2 ein.

Im Zuge der Energiekrise stellte Weiling das zentrale Heizungssystem auf den Prüfstand, denn die Stadtwerke kündigten für den Fall einer Gasmangellage Einsparungen von rund 30 Prozent an.

Weil Heizöl als Alternative nicht infrage kam, suchte Benedikt Schulze Averdiek, Technischer Leiter bei Weiling, eine andere Lösung. „Da wir möglichst nachhaltig arbeiten wollen, war ein entscheidender Faktor, dass biogenes Flüssiggas als Erfüllungsoption für das Gebäudeenergiegesetz gilt,“ so Schulze Averdiek.

Laut Gebäudeenergiegesetz (GEG) zählt biogenes Flüssiggas sowohl im Neubau wie im Bestand zu den Erfüllungsoptionen für die Nutzungspflichten erneuerbarer Energien. Im Vergleich zu konventionellem Flüssiggas liegt dessen CO2-Ersparnis bei bis zu 80 Prozent. Der Großhändler spart laut einer aktuellen Case Study des Anbieters Primagas jährlich rund 5.600 Kilogramm CO2 ein.

"Wirtschaftlicher Erfolg und Nachhaltigkeit können Hand in Hand gehen."

Benedikt Schulze Averdiek, Technischer Leiter bei Weiling

2023 stellte der Großhändler die Wärmeversorgung am Hauptsitz in Coesfeld schließlich auf biogenes Flüssiggas um und versorgt damit nun die Kantine, Aufenthalts- und Büroräume sowie eine Hallenheizung, bei der konstante Bedingungen zwingend sind. Das Gas wird aus nachwachsenden Rohstoffen sowie organischen Rest- und Abfallstoffen gewonnen, also aus pflanzlichen Ölen und Fetten sowie aus Abfällen wie Altölen und Reststoffen der Lebensmittelindustrie. Es ist chemisch identisch mit konventionellem Flüssiggas, deshalb können auch bestehende Flüssiggasanlagen ohne technische Umrüstung genutzt werden.

Das Flüssiggas lagert bei Weiling in einem erdgedeckten Behälter unterhalb des Geländeniveaus. Dank einer speziellen Auftriebssicherung bleibt der Tank selbst bei steigendem Grundwasserspiegel an seiner Position. 

Für den Großhändler ist die Umstellung mehr als eine Lösung während der Energiekrise. Sie sei ein weiterer Schritt hin zu einer nachhaltigeren Zukunft und entspreche der Firmenphilosophie des Großhändlers, so Schulze Averdiek. Man könne so zeigen, „dass wirtschaftlicher Erfolg und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können“.

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