Die Vilsa-Gruppe konnte die Anzahl der Füllungen im vergangenen Jahr um 7,3 Prozent auf 671 Millionen erhöhen und spricht von einem Rekordjahr, das Rückenwind für die Zukunft gebe. Der geschäftsführende Gesellschafter Henning Rodekohr erklärt in einer Mitteilung des Unternehmens, dass sich die Investitionen der vergangenen Jahre nun auszahlten.
Zu diesen Investitionen zählten der Bau eines Hochregallagers, der Kauf einer Tetra-Anlage und neue Verpackungslösungen. Gleichzeitig seien Produktions- und Logistikprozesse optimiert worden. „So konnten wir den Kostendruck teilweise kompensieren“, so Rodekohr. In diesem Jahr will das Unternehmen in die Erweiterung seiner Standorte und emissionsfreie Logistik investieren.
Naturelle in der Glasflasche besonders beliebt
Laut Vilsa wuchsen 2025 alle Marken des Herstellers stärker als der Markt: Die Marke Vilsa legte um 9,7 Prozent zu, Bad Pyrmonter um 12 Prozent, Sodenthaler um 9,5 Prozent und die Wasserhelden um 5,8 Prozent. Besonders stark habe sich das Glas-Segment mit einem Plus von 13 Prozent entwickelt – hier war besonders die Sorte Naturelle (plus 30 Prozent) beliebt.
Vilsa ist nach eigenen Angaben die größte Mehrweg-Mineralwassermarke im Norden und die drittgrößte bundesweit und setzt eine glasähnliche Frischeschutz-Technologie für alle Produkte im PET-Einweg-Portfolio ein – für Bio-Mineralwasser ebenso wie für Erfrischungsgetränke.
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