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Rewe Group übernimmt 40 Tegut-Filialen

Übernahme

Nach Edeka hat nun auch die Rewe Group bekanntgegeben, Tegut-Märkte von der Schweizer Genossenschaft Migros Zürich zu übernehmen. Der Großteil davon soll ins Rewe-Vertriebsnetz integriert werden. Einige der Märkte sollen von der Rewe-Tochter Penny betrieben werden.

Die Rewe Group und die Genossenschaft Migros Zürich (GMZ) haben am 15. April einen Vertrag
über die mögliche Übernahme von insgesamt bis zu 40 Märkten des osthessischen Lebensmittelhändlers Tegut unterzeichnet. Das teilt die Rewe Group in einer Pressemitteilung mit. 

Vier Wochen nach der Ankündigung der GMZ, sich aus dem deutschen Markt zurückzuziehen und große Teile des Filialportfolios mit rund 300 Tegut-Märkten an Edeka zu verkaufen, wurde nun bekannt, dass „der Großteil der verbliebenen 40 Standorte in das Rewe-Vertriebsnetz integriert werden soll“. Die übrigen Standorte sollen künftig vom Discounter Penny, einer Rewe-Tochter, betrieben werden. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch das
Bundeskartellamt.

Versorgung mit Bio-Produkten soll gewährleistet bleiben

Die übernommenen Märkte sollen modernisiert und „an bewährte Sortiments- und Logistiksysteme der Rewe Group angebunden werden“, heißt es in der Mitteilung weiter. „Kundinnen und Kunden der neuen Rewe- und Penny-Märkte profitieren dann von der gewohnten Warenverfügbarkeit, klareren Sortimenten, starkem Eigenmarken-Portfolio und einem stabilen Preisniveau.“ 

Die Nähe zu regionalen Produzenten bleibe erhalten, „ebenso die Versorgung mit Bio- und hochwertigen regionalen Produkten“. Für viele Orte entstünde damit eine verbesserte Einkaufsinfrastruktur, die dauerhaft verlässlich bleiben soll. Allen Mitarbeitenden der betroffenen Tegut-Märkte würde ein Jobangebot unterbreitet.

„Für uns steht im Zentrum, tragfähige Standorte zu entwickeln sowie die Beschäftigten bei uns zu fördern und willkommen zu heißen.“

Peter Maly, Vorstand der Rewe Group

Migros hatte im März bekanntgegeben, dass der Lebensmittelhändler Tegut aus Fulda „langfristig wirtschaftlich nicht zukunftsfähig“ sei. 

Peter Maly, Vorstand der Rewe Group sagt: „Wir wollen die Verantwortung für die Standorte und ihre Teams übernehmen. Das bedeutet für uns, die Arbeitsplätze genauso zu sichern, wie die qualitativ hochwertige Nahversorgung. Damit können wir den Mitarbeitenden und den Märkten eine wirtschaftliche Perspektive geben. Für uns steht im Zentrum, tragfähige Standorte zu entwickeln sowie die Beschäftigten bei uns zu fördern und willkommen zu heißen.“

Stefan Görgens, Bereichsvorstand Penny Deutschland ergänzt: „Sobald die Freigabe erteilt wird,
modernisieren wir die neuen Märkte auf unser Markthallen-Konzept. Damit bieten wir unseren
Kundinnen und Kunden ein umfangreiches Frischeangebot sowie eine große Auswahl an attraktive Marken und Eigenmarken zu discount-günstigen Preisen.“

In der Mitteilung heißt es, die Die GMZ habe „zahlreiche Gespräche mit potenziellen Erwerbern geführt“. Die vereinbarte Übergabe an Rewe und Penny sei Ergebnis dieser Gespräche, teilt die Rewe Group mit. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt das Unternehmen aber noch keine Auskunft darüber, um welche Märkte es sich handelt.

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