Das Forschungsprojekt „SGV Bayern – Strukturanalyse und Praxisempfehlungen für mehr ‚Bio‘ und ‚Regio‘ in der bayerischen Gemeinschaftsverpflegung“ sammelt aktuell Expertise und Erfahrungen aus der Praxis. So wurden zunächst die Verpflegungsverantwortlichen befragt, nun steht die Perspektive der Lieferanten im Fokus. Dadurch soll der tatsächliche Anteil regionaler, konventioneller und ökologischer Lebensmittel erfasst werden.
Teilnehmen können ab sofort alle Unternehmen, die Einrichtungen in Bayern beliefern – vom Großhändler über landwirtschaftliche Betriebe, Erzeugergemeinschaften, Metzgereien, Molkereien und verarbeitende Betriebe bin hin zu Unternehmen der Gemüsevorverarbeitung. Wer an der Befragung teilnimmt, erhält im Gegenzug kostenfreien Zugang zu den Gesamtdaten.
Grundlage für weitere Maßnahmen
Das Forschungsprojekt „SGV Bayern“ soll eine Datengrundlage schaffen, um weitere politische und wirtschaftliche Maßnahmen zu entwickeln. Es wird vom Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) geleitet und gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) Deutschland e. V. sowie der Hochschule Fulda durchgeführt. Gefördert wird die Studie durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELF).
Die Datenerhebung erfolgt in drei Schritten. Den Anfang machte im Januar eine Online-Umfrage unter Verpflegungsverantwortlichen sowie Caterern in allen Bereichen der Gemeinschaftsverpflegung. Die Lieferantenbefragung ist nun das zweite Element der Studie.
Noch bis zum 30. September können sich interessierte Lieferanten hier für die Teilnahme an der Befragung im Rahmen des Forschungsprojekts anmelden. Die Befragung läuft dann vom 1. November bis 31. Dezember 2026.
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