Die Schönheits- und Haushaltspflegebranche hat ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2026 um 2,2 Prozent auf 19,1 Milliarden Euro gesteigert. Der Inlandsumsatz wuchs laut Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) um 1,4 Prozent auf 12,9 Milliarden Euro. Während Schönheitspflegeprodukte um 1,8 Prozent zulegten, blieb die Haushaltspflege auf Vorjahresniveau.
Für den Lebensmitteleinzelhandel stechen einzelne Warengruppen hervor: Haut- und Gesichtspflegemittel verzeichneten ein Umsatzplus von 7 Prozent. Bei Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitteln entwickelten sich Weichspüler mit ebenfalls 7 Prozent am stärksten.
Deutlich dynamischer als das Inland entwickelte sich der Export. Die Auslandserlöse stiegen um 3,8 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro. Schönheitspflege legte dabei um 4,5 Prozent, Haushaltspflege um 1,9 Prozent zu. Besonders kräftig wuchsen Düfte und Haarpflegemittel mit jeweils 11 Prozent.
„Der Exportanstieg ist ein positives Signal für unsere Branche. Für die Unternehmen kommt es jetzt auf verlässliche und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen an. Nur so können sie ihre Chancen auf den internationalen Märkten nutzen und den Standort Deutschland stärken“, sagt Thomas Keiser, Geschäftsführer des IKW, in einer Pressemitteilung.
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