Edeka begleitet als eines der ersten Handelsunternehmen in Deutschland Agroforstprojekte. Laut einer Pressemitteilung setzt der Unternehmensverbund dabei auf die Zusammenarbeit mit fünf landwirtschaftlichen Betrieben, der Wissenschaft und Agroforst-Experten von Vivo Carbon, einer gemeinnützige GmbH, die Klimaschutzprojekte in der Landwirtschaft umsetzt.
Für die teilnehmenden landwirtschaftlichen Betriebe, die teils der Edeka-Lieferkette angehören, stehe die langfristige Anpassung an veränderte Klimabedingungen im Fokus. „Agroforstsysteme können dazu beitragen, die Auswirkungen von Trockenheit oder Erosion zu verringern sowie die Bodenfruchtbarkeit zu stärken. Perspektivisch können sich zudem zusätzliche wirtschaftliche Möglichkeiten aus der Holznutzung ergeben“, heißt es in der Mitteilung.
Nach Angaben von Edeka wurden auf einer Fläche von 53,53 Hektar insgesamt 21.347 Pappeln gepflanzt. Die Bäume werden gezielt in bestehende landwirtschaftliche Flächen integriert – etwa auf Acker-, Milchvieh- oder Geflügelbetrieben. In den kommenden Jahren werde anhand von Standort-, Klima- und Wachstumsdaten untersucht, wie sich die Projektflächen entwickeln und welchen Beitrag Agroforstansätze zum Klimaschutz leisten können. Die prognostizierte CO₂-Bindungsleistung soll durch unabhängige Fachgutachter extern validiert werden. „Ziel ist es, Wissen zu Erfolgsfaktoren, Anreizen und Umsetzungsmodellen zu bündeln und so die Verbreitung von Agroforstsystemen in Deutschland zu unterstützen“, so Edeka.
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