Der Bio-Anbauverband Demeter wird auf absehbare Zeit nicht der Bio-Allianz beitreten. Nach intensiven Diskussionen habe sich die Delegiertenversammlung des Verbands dagegen entschieden, eine Mitgliedschaft zum jetzigen Zeitpunkt weiterzuverfolgen, teilte Demeter mit. „Gleichzeitig bekräftigen wir ausdrücklich unser Interesse an einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit in zentralen Zukunftsthemen der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft“, so Demeter-Vorständin Ute Rönnebeck. „Insbesondere im Bereich der Qualitäts- und Herkunftssicherung sehen wir weiterhin großes Potenzial für gemeinsame Initiativen und möchten den Dialog mit anderen Bio-Verbänden aktiv fortführen.“
Die Bio-Allianz besteht aktuell aus elf Mitgliedern aus Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz. Als vorerst letztes Mitglied trat Ecoland dem Bündnis bei.
Der Demeter-Gesamtverband hatte am 14. und 15. April 2026 seine Delegiertenversammlung in Oberursel abgehalten. Dort wurden auch neue Aufsichtsratsmitglieder bestimmt. Für die laufende Amtsperiode bis 2027 wählten die Delegierten Anja Frey (Demeter Baden-Württemberg), Dominik Spegel (Fachgruppe Erzeuger) sowie Sebastian Huber und Sebastian Bühler (Fachgruppe Verarbeiter) in das Gremium, die zusätzliche fachliche Expertise und Perspektiven aus der Praxis einbringen sollen. Meinhard Rediske (Fachgruppe Verarbeiter) schied auf eigenen Wunsch aus dem Aufsichtsrat aus. Bereits im September schieden Tankred Kauf und Rolf Holzapfel aus dem Kontrollgremium aus.
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