Fishbowl-Runde auf der Biofach: Die Messe wünscht sich mehr kreative Formate für Diskussionen und Wissensvermittlung.
Die Biofach strukturiert ihren Kongress um. Ab dem kommenden Jahr gliedert die Messe ihre internationale Wissens-, Dialog- und Netzwerkplattform in die fünf Bereiche „Food Systems Transformation“ (Transformation von Ernährungssystemen), „Advancing Organic Agriculture“ (Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus), „Retail & Value Chains“ (Handel, Verarbeitung, Marken, Lieferketten), „Policy & Markets“ (Politische Rahmenbedingungen, Marktentwicklungen, Regulierung) und „Food, Health & Impact“ (Ernährung, Gesundheit, Planetary Health). Wissenschaft ist dabei kein eigenständiger Programmbereich mehr, sondern zieht sich als Querschnittsthema durch alle fünf sogenannten „Thementracks“.
Unter der Überschrift „Securing Food Systems – The Organic Way“ bilden die Herausforderungen resilienter und zukunftsfähiger Ernährungssysteme den Kongressschwerpunkt der Biofach 2027, die vom 16. bis 19. Februar 2027 in Nürnberg stattfinden wird. Dabei geht es um die drei Kernfragen: Was sichert die Versorgung von heute wirklich? Wie kann Bio zu gesünderen Ernährungssystemen beitragen? Und wie können Politik und Märkte den Wandel beschleunigen?
Gleichzeitig ruft die Biofach wieder Organisationen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Initiativen sowie Vordenkerinnen und Vordenker dazu auf, Vorschläge für das Kongressprogramm einzureichen, die zur Weiterentwicklung ökologischer und nachhaltiger Ernährungssysteme beitragen können. Themenvorschläge können bis Freitag, den 25. September 2026 eingereicht werden. Neben klassischen Formaten wie Panels, Vorträgen und Workshops sind der Biofach ausdrücklich auch neue dialogorientierte Formate willkommen. Als Beispiel nennt die Messe „Hot Seat“ (Heißer Stuhl), „Lightning Talks“ (Blitzvorträge) und „Debate Stage“ (Streitgespräche).
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