Mehr als 70 Vertreter aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel, Politik und Gemeinschaftsgastronomie kamen Ende Juni zum BioBitte-Dialogforum in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin zusammen.
Wie lässt sich der Anteil regionaler Bio-Lebensmittel in der Gemeinschaftsgastronomie weiter erhöhen? Mit dieser Frage beschäftigten sich mehr als 70 Vertreter aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel, Verwaltung, Politik und Gemeinschaftsgastronomie beim „BioBitte"-Dialogforum Ende Juni in Berlin.
Im Mittelpunkt standen Herausforderungen entlang der Wertschöpfungskette, darunter die Verfügbarkeit regionaler Bio-Produkte, wirtschaftliche Aspekte, Logistik und rechtssichere Vergabeverfahren. Ziel der Veranstaltung war es, Küchen und Beschaffungsverantwortliche mit regionalen Bio-Betrieben zu vernetzen und den Ausbau bio-regionaler Wertschöpfung in Berlin und Brandenburg voranzubringen.
Nach Angaben der Veranstalter liegt der Bio-Anteil in der Berliner Schulverpflegung mit täglich rund 170.000 Essen bereits bei mehr als 80 Prozent. Künftig soll dieses Niveau stärker mit regionaler Wertschöpfung verbunden werden, auch mit Blick auf den schrittweise eingeführten Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung.
Ein Schwerpunkt des Dialogforums war die Integration des Brandenburger Bio-Zeichens „bio Brandenburg. Gesicherte Qualität“ in öffentliche Ausschreibungen. Zudem nutzten Erzeuger, Verarbeiter, Bündler sowie Küchen und Caterer ein Speed-Networking, um Liefermöglichkeiten und neue Kooperationen auszuloten.
Organisiert wurde das Dialogforum von der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) im Auftrag der Initiative „BioBitte", gemeinsam mit der Bio-Stadt Berlin und der Heinrich-Böll-Stiftung.
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