An diesem Montag beginnen die zweiten Aktionswochen für gentechnikfreies Essen in Deutschland und parallel auch in Österreich. Zahlreiche Akteure, von der Züchtung, landwirtschaftlichen Betrieben bis hin zum Lebensmitteleinzelhandel, veranstalten Info-Aktionen, Feldspaziergänge und Diskussionsrunden mit EU-Parlamentariern.
Mit den Aktionen will das Bündnis aufzeigen, wie wichtig und wertvoll der Schutz der gentechnikfreien Land- und Lebensmittelwirtschaft für die Allgemeinheit ist. Wer sich den Forderungen des Bündnisses an die Bundesregierung anschließen will, kann das mit der Unterzeichnung einer Petition tun.
Die Aktionswochen richten sich gegen eine geplante Novellierung des EU-Gentechnikrechts. Aktuelle Entwürfe sehen vor, dass eine Kennzeichnungspflicht für einen Großteil der neuen Gentechnik-Pflanzen nicht mehr gelten würde. Verbraucherinnen und Verbraucher könnten somit nicht mehr nachvollziehen, ob ihr Essen gentechnisch verändert ist oder nicht.
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