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Neumarkter Lammsbräu mit stabilen Umsätzen

Bio-Brauerei

Trotz sinkenden Bierkonsums erzielte Neumarkter Lammsbräu 2025 zum fünften Mal in Folge einen Umsatz von über 30 Millionen Euro. Vor allem die alkoholfreie Sparte wächst.

Im vergangenen Jahr hat Neumarkter Lammsbräu einen Umsatz von 30,3 Millionen Euro erwirtschaftet – 2024 setze das Familienunternehmen aus der Oberpfalz 31,7 Millionen Euro um. Damit knackte die Brauerei zum fünften Mal in Folge die Marke von 30 Millionen Euro – in einem immer schwieriger werdenden Marktumfeld, denn der Bierkonsum geht in Deutschland seit Jahren zurück.

Johannes Ehrnsperger, Inhaber und Geschäftsführer von Neumarkter Lammsbräu, resümiert: „Das zurückliegende Jahr hat bei allen Brauereien Spuren hinterlassen, ob bio oder nicht. Die Branchenzahlen sprechen hier eine klare Sprache. Der jährliche Pro-Kopf-Konsum an Bier ist in Deutschland in den letzten dreißig Jahren von rund 136 Litern auf rund 88 Liter gesunken.“

Die Konsumgewohnheiten der Menschen hätten sich stark und nachhaltig verändert, so Ehrnsperger. Daher werde Lammsbräu seine Kompetenz auf dem alkoholfreien Sektor weiter ausbauen. „Das ist ein echter USP, von dem auch der Handel massiv profitiert“, erklärt der Geschäftsführer. Die Alkoholfreien machten inzwischen über 60 Prozent des Absatzes von Lammsbräu aus.

Festzelt-Romantik ist out

Ebenfalls als erfreulich bezeichnet Ehrnsperger den Start der neuen Produktrange von now Bio Sprizzz. Insgesamt verkaufte Neumarkter Lammsbräu im vergangenen Jahr 219.458 Hektoliter Bio-Getränke – 2024 waren es 230.384 Hektoliter gewesen.

Zwar wolle Lammsbräu seinem Kern treu bleiben und Qualität, traditionelles Handwerk und ökologisches, klimaschützendes Wirtschaften zusammenbringen. Doch müsse man in der Kommunikation offen für Neues sein. „Das klischeehafte Biergarten-Idyll und die Festzelt-Romantik der Braubranche kommen bei den Menschen offensichtlich immer weniger an. Es ist Zeit für frischen Wind, neue Bildwelten und ungewöhnliche Narrative“, so Ehrnsperger.

Daneben hat die Brauerei in den vergangenen Jahren die Marktforschung weiter ausgebaut und vertieft diese zurzeit mit einer qualitativen Tiefenstudie. „Dabei geht es um die Wahrnehmung unserer Marke sowie optimale Gestaltung zukünftiger Nutzenmomente für unsere Kundinnen und Kunden“, so Ehrnsperger.

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