Die Berliner Lebensmittelmarke Koro, bekannt für vegane und vegetarische Produkte, hat das Geschäftsjahr 2025 nach eigenen Angaben mit einem Umsatz von 252 Millionen Euro abgeschlossen. Das entspreche einem Wachstum von 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr, heißt es in einer Pressemitteilung.
Koro führt den Erfolg auf Echtzeit-Daten aus dem eigenen Onlineshop zurück, mit denen Sortimentsentscheidungen für den Handel gesteuert werden. „Anders als die meisten Konsumgütermarken hat Koro Echtzeitdaten von Millionen Onlinekundinnen und -kunden. Diese ermöglichen uns, ‚Online-Gewinner‘ gezielt in den Einzelhandel zu bringen, was zu einer Spitzenrotation im Regal führt“, sagt Florian Schwenkert, CEO von Koro. „Unser Ziel ist es, bewusste Ernährung aus der Nische zu holen und für alle zugänglich zu machen.“
Erhältlich an 15.000 Verkaufsstellen
Das Sortiment besteht aus naturbelassenen Lebensmitteln wie Nussmusen und Trockenfrüchten wie auch Clean-Label-Snacks und Functional Food. Nach eigenen Angaben ist es zu 92 Prozent vegan und besteht zu 54 Prozent aus Bio-Produkten.
In Deutschland sind Produkte von Koro neben dem Bio-Fachhandel auch bei Drogerieketten, im konventionellen Einzelhandel, an der Tankstelle oder in Zügen der Deutschen Bahn erhältlich. Das Unternehmen spricht von über 15.000 Verkaufsstellen.
Nach eigenen Angaben hat Koro auch seine Profitabilität „signifikant verbessert“. „Koro beweist, dass eine datengetriebene Food-Marke auch in einem schwachen Konsumumfeld skalieren und zugleich finanziell disziplinierter werden kann. 2025 haben wir ein deutlich positives Ergebnis auf Gruppenebene und einen positiven operativen Cashflow erzielt. Damit sind wir für weiteres Wachstum in Deutschland und international gut aufgestellt“, sagt Daniel Kundt, CFO von Koro.
Koro wurde 2014 in Deutschland gegründet und hat seinen Hauptsitz in Berlin. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 300 Mitarbeitende.
Kommentare
Registrieren oder anmelden, um zu kommentieren.