Sie sind unter 40, arbeiten in der Landwirtschaft, Verarbeitung oder im Handel – und sie wollen mitreden: 53 junge Menschen haben auf den Öko-Feldtagen das Netzwerk „Junges Demeter“ gegründet. Ihr Ziel: Der nächsten Generation innerhalb der Demeter-Gemeinschaft Gehör verschaffen.
„Junges Demeter“ soll als Plattform dienen: für Austausch, gegenseitige Unterstützung und neue Ideen. Die Mitglieder wollen der biodynamischen Bewegung frische Impulse geben und sich aktiv in die Weiterentwicklung der Land- und Lebensmittelwirtschaft einbringen.
Das Netzwerk versteht sich als verbandspolitisches Zuhause für junge Biodynamikerinnen und Biodynamiker bis 40 Jahre. Ihre Anliegen sollen nicht nur innerhalb des Demeter-Verbandes gehört werden, sondern auch über das Bündnis Junge ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft (JöLL) in die Politik getragen werden.
„Wir haben eine über 100-jährige Geschichte und reiche Tradition. Das ist wertvoll, dennoch müssen die entscheidenden Fragen zur Zukunft und Ausrichtung der biodynamischen Land- und Lebensmittelwirtschaft jetzt beantwortet werden – und zwar gemeinsam mit den Menschen, die künftig Lebensmittel in Demeter-Qualität erzeugen, verarbeiten oder handeln”, teilt Dorothea Schmidt, Koordinatorin „Junges Demeter“ mit.
Künftig sollen nach dem Vorbild von „Junges Demeter im Norden“ auch in den anderen Demeter-Landesverbänden regionale Netzwerke entstehen, um einen direkteren Austausch von jungen Menschen zu ermöglichen.
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