Das Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft (BEL) hat weitere Mitstreiter gewinnen können. Ab sofort setzen sich auch die BioMessen, Terra Naturkost, die Ulrich Walter GmbH (Lebensbaum), die A. Dohrn & A. Timm GmbH sowie Kornkraft Naturkost gemeinsam mit dem Bündnis für eine Landwirtschaft ohne Ackergifte ein.
Inzwischen gehören dem BEL mehr als 60 Bio-Unternehmen und zivilgesellschaftliche Organisationen an. Gemeinsam engagieren sie sich mit Studien, politischer Aufklärung und juristischen Verfahren für Biodiversität, eine Landwirtschaft ohne chemisch-synthetische Pestizide und gesunde Lebensmittel.
Bio-Branche übernimmt Verantwortung
Anja Voß, Geschäftsführerin des BEL, wertet den Mitgliederzuwachs als „ein kraftvolles Zeichen“ und ein starkes Signal in Zeiten wachsender ökologischer Herausforderungen. Aktuell setzt sich das BEL beispielsweise mit einer Klage auf EU-Ebene gegen die Genehmigung besonders gefährlicher Pestizide ein. Dass sich immer mehr Unternehmen dem Bündnis anschließen zeige, dass sich die Bio-Branche zur Wehr setze und Verantwortung übernehme.
So erklärt auch Matthias Deppe aus der Geschäftsführung der BioMessen: „Die hemmungslose Verbreitung von Pestiziden bedroht nicht nur unsere Branche, sondern auch die Lebensgrundlagen unserer Enkelkinder. Deshalb engagieren wir uns mit voller Kraft im Bündnis.“ Und Meinrad Schmitt, Geschäftsführer von Terra Naturkost betont: „Wir sind gerne dem Bündnis beigetreten, da sich niemand so intensiv um die Ackergifte kümmert.“ (nab)
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