Die BioSüd hat am Sonntag mehr Aussteller und Besucher angelockt. Neben gut gefüllten Gängen und einer laut den Veranstaltern „immer wieder als ,Familientreffen‘“ bezeichneten Atmosphäre, registrierten die BioMessen 2,5 Prozent mehr Aussteller und 2 Prozent mehr Besuchende als im Vorjahr.
Insgesamt kamen 378 Ausstellende und 3.243 Fachbesuchende in Augsburg zusammen, um sich über Neuprodukte, Trends, Sortimente und Themen zu informieren und auszutauschen. Im vergangenen Jahr waren es 369 Aussteller und 3.180 Besucherinnen und Besucher.
Beim Gesprächsformat „12 Uhr mittags“ ging es dieses Mal um das Thema faire Löhne und Preise. Biokreis-Geschäftsführer Simon Krischer unterstrich hier die Wichtigkeit zu zeigen, „dass auch soziale und Preisgerechtigkeitsthemen zu Bio gehören“. Landwirtin Lucia Birkmeir kritisierte, dass die Erzeugerpreise oft noch zu niedrig seien, gleichwohl die Bio-Verbände alles dafür täten, dafür zu werben, „wofür Bio steht und warum Bio mehr Wert ist“.
Ein weiteres Thema unter den Ausstellern war die Öffnung der BioOst für Endverbraucher im kommenden April. Von Ablehnung und der Ankündigung, in dem Fall nicht auf der BioOst auszustellen, bis zur Begrüßung der Pläne gingen die Meinungen darüber weit auseinander.
Als nächstes machen die BioMessen Station in Hamburg, wo am 12. Oktober die BioNord stattfinden wird.
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