Eigentlich würden sie bereits mitten in den Vorbereitungen stecken. Stattdessen müssen Unternehmen, die sich als Aussteller für das diesjährige Messeduo Biofach und Vivaness registriert haben, umplanen. Denn die Veranstalter der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel und Naturkosmetik haben den Branchen-Treff kurzfristig vom 15. bis 18. Februar auf den 26. bis 29. Juli verlegt.
Von Ende Dezember bis 12. Januar konnten Aussteller darüber abstimmen, ob sie eine Verschiebung gutheißen oder nicht. Die Mehrzahl habe grünes Licht gegeben, teilte die Biofach in der vergangenen Woche mit. „Es gab eine Vielzahl unterschiedlicher Gründe, die aus der jeweiligen Unternehmensperspektive für oder gegen die Verschiebung sprachen“, sagt Danila Brunner, Director Exhibitions Biofach / Vivaness, auf Nachfrage von BioHandel.
Befürworter der Verschiebung gaben laut Brunner in persönlichen Gesprächen die Corona-Pandemie als Hauptgrund an sowie damit verbundene Planungsunsicherheiten mit Blick auf eine Präsenzmesse im Februar. Bei denjenigen, die sich zunächst skeptisch gegenüber dem Juli-Termin äußerten, hätten unter anderem marktspezifische Gründe eine Rolle gespielt. Als Beispiele nennt Brunner „Erntezeiten oder auch die Verfügbarkeit von bestimmten Produkten aufgrund von Saisonalitäten“. Aber auch Ferienzeiten hätten dazu beigetragen, dass einzelne Aussteller dem Juli-Termin nicht prompt zustimmten.
Allen gemeinsam sei „der große Bedarf an ihrem Branchen-Treff“, sagt Brunner Für den könne das Messe-Team durch die Verschiebung nun zuverlässige Rahmenbedingungen schaffen.
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