Steigende Kosten, verändertes Konsumverhalten und wachsender Wettbewerbsdruck stellen Bio-Hersteller vor große Herausforderungen. Welche Strategien Unternehmen für eine zukunftsfähige Entwicklung verfolgen, war Thema des ersten UnternehmerInnentags der Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) in Würzburg.
Teilnehmende am „UnternehmerInnen-Tag“ der AöL
Vertreterinnen und Vertreter der Branche betonten die Bedeutung von Transparenz, langfristigem Handeln und einer klaren Unternehmensidentität. Auch Innovationsfähigkeit spielte eine zentrale Rolle. Etwa durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Qualitätssteigerung sowie zur Standardisierung und Optimierung von Prozessen. Zugleich wurde hervorgehoben, dass Technologie den Menschen unterstützen und nicht ersetzen solle.
Weitere Impulse befassten sich mit Unternehmenskultur, Ausbildung und Veränderungsprozessen. Diskutiert wurden unter anderem eine kompetenzorientierte Ausbildung, eine offene Fehlerkultur sowie die Notwendigkeit, in Zeiten des Wandels entschlossen zu handeln.
Nach Angaben der AöL soll der UnternehmerInnentag den Auftakt für weitere Veranstaltungen dieser Art bilden. Der Verband sieht in dem Austausch einen Beitrag zur Stärkung von Innovationskraft, Kooperation und Zukunftsfähigkeit der ökologischen Lebensmittelwirtschaft.
Kommentare
Registrieren oder anmelden, um zu kommentieren.