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Wie Bauern aus dem Vinschgau ihre Produkte rückverfolgbar machen

Der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse haben ein neues Projekt zur Rückverfolgbarkeit seiner Produkte vorgestellt: „BioGraphy“. Lesen Sie, was es damit auf sich hat.
11.06.2019
Der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse haben ein neues Projekt zur Rückverfolgbarkeit seiner Produkte vorgestellt: „BioGraphy“. Lesen Sie, was es damit auf sich hat.

Der Verband der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse (VI.P) hat ein neues Projekt zur Rückverfolgbarkeit seiner Produkte vorgestellt: „BioGraphy“. Mit dem neuen Service können Verbraucher alles über Herkunft, Verarbeitung sowie die Menschen hinter dem Produkt erfahren.

BioGraphy – so funktioniert‘s

Auf den Verpackungen der Produkte befindet sich der Name des Bauern, von dem die Erzeugnisse stammen. Auf einer Internetplattform kann man diesen Namen im vorgesehenen Feld eingeben und erhält umfassende Informationen über den Bio-Produzenten: Kurze Biografien der Bäuerinnen und Bauern mit Einblicken in deren Lebensgeschichten und was sie dazu bewogen hat, ihr Obst und Gemüse nach ökologischen Richtlinien anzubauen. Bildergalerien geben darüber hinaus Einblicke in die Arbeit auf dem Hof und in die Apfelgärten; auf einer interaktiven Landkarte ist der Standort des Hofes markiert. Neben den Apfelbauern wurden auch die Bio-Gemüsebauern in das Projekt integriert.

Rund 150 Bio-Bauern im Vinschgau

Mittlerweile gibt es im Vinschgau etwa 150 Bio-Bauern, die sowohl nach Richtlinien der Europäischen Union als auch nach strengeren wie denen von den Verbänden Bioland oder Demeter wirtschaften. Die jährliche Ernte umfasst mehr als 25 000 Tonnen Bio-Äpfel. Damit ist die VI.P nach eigenen Angaben zu einem der größten Produzenten von Bio-Äpfeln in Europa herangewachsen.

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