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Bio im Test

Beste Noten für Bio-Müsli-Riegel

Wenig Zucker, kein Mineralöl, keine Pestizidrückstände, dafür jede Menge wertvoller Nährstoffe: Die Bio-Riegel im Test zeigen, wie es geht.

30.03.2020 vonRedaktion

Wenig Zucker, kein Mineralöl, keine Pestizidrückstände, dafür jede Menge wertvoller Nährstoffe: Die Bio-Riegel im Test zeigen, wie es geht.

20 Müsliriegel hat Ökotest gekauft und ins Labor geschickt. Neun von ihnen bekamen eine rote Karte: Sie enthielten Mineralölkohlenwasserstoffe und zwar nicht nur die langkettigen (MOSH), sondern auch die kreisförmigen (MOAH), die unter Krebsverdacht stehen und in Lebensmitteln nichts zu suchen haben. Dazu gab es Pestizidspuren (zehn verschiedene in einem Riegeln von Seitenbacher) und oft reichlich Zucker.

Dreimal „sehr gut“ für Bio

Bei den Bio-Riegeln enthielt nur der mit 2,71 Euro für 50 Gramm sehr teure Riegel von Mymuesli zu viel Zucker und bekam deshalb die Note „befriedigend“.

Allos Hafer Flapjack Nuss, Alnatura Müsli Ahorn Dattel und Rapunzel Müsli Snack Kokos-Amaranth schnitten mit „sehr gut“ ab, es gab nichts zu bemängeln. Ökotest stellte in einer Grafik den zuckerärmsten Riegel von Rapunzel und einen Aldi-Riegel gegenüber. Zucker: Rapunzel 15 Prozent, Aldi 39 Prozent. Komplexe Kohlenhydrate: Rapunzel 49 Prozent, Aldi 29 Prozent. Bei Eiweiß und Ballaststoffen lag Rapunzel leicht vorn, mehr Fett hatte der Aldi-Riegel.

Interessant auch die Preisstellung, berechnet für 50 Gramm Riegel: Die konventionellen Discount-Riegel kosteten alle 25 Cent. Markenprodukte lagen zwischen 46 Cent und 1,79 Euro für Seitenbacher. Von den drei Bio-Riegeln lagen Alnatura mit 66 Cent und Rapunzel mit 86 Cent gleichauf mit namhaften konventionellen Marken wie Kölln. Der Allos-Riegel kostete ebenso viel wie der von Seitenbacher.

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