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Corona

Mit regionalen Partnern durch die Krise

Die Zusammenarbeit mit Partnern aus der Region zahlt sich spätestens jetzt aus: Während industrielle Produzenten die Abhängigkeit internationaler Lieferketten spüren, punkten handwerkliche Betriebe mit ihren lokalen Rohstoff- und Lieferstrukturen. Ein Beispiel ist die Lokalbäckerei Brotzeit mit ihren Backstuben in München.

22.04.2020 vonRedaktion

Setzen auf regionale Partner: Brotzeit-Gründer Nico Scheller und Manuel Grundei

In einer Welt, die momentan für viele Kopf steht, bleibt die Lokalbäckerei Brotzeit ein Ort der Beständigkeit: Das komplette Sortiment an Broten, Semmeln und süßen Backwaren ist dank der bewussten Entscheidung der beiden Gründer Nico Scheller und Manuel Grundei für eine rein regionale Wertschöpfungskette von Beginn an vorhanden.

Plädoyer für regionale Wertschöpfungsketten

Die Gründer leiten aus ihrer stabilen Situation während der Corona-Krise eine Botschaft ab: „Die letzten Wochen zeigen, dass in der momentanen Lebensmittelwirtschaft ein Shift in Politik und Gesellschaft stattfinden muss: weg von internationalen Lieferabhängigkeiten, hin zu regionalen Wertschöpfungsketten. Nur so können wir die Herstellung und Lieferstruktur unserer Grundnahrungsmittel in schwierigen Phasen meistern.“

Anhaltende Wertschätzung regionaler Partnerschaften auch nach der Krise?

In Zeiten möglicher Lebensmittelengpässe schätzen die Menschen den Wert regionaler Strukturen besonders und kaufen vermehrt lokal ein, so die Brotzeit-Betreiber. „Mein absoluter Traum wäre es, dass diese gesellschaftliche Wertschätzung auch in Zukunft im Bewusstsein der Menschen verankert bleibt“, wünscht sich Manuel Grundei. Die lokale Wertschöpfungskette unterstützen die beiden Jungunternehmer schon seit der Gründung ihrer handwerklich geführten Bäckerei vor neun Jahren.

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