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Corona

Gesichtsmasken aus Bio-Textilien

Wenn in Naturkostläden Gesichtsmasken zum Schutz vor dem Corona-Virus getragen werden, dann sollten sie aus Bio-Materialen sein. Die Bioland-Imkerei Kramerhonig fertig in ihrer Bienenwachstuch-Nähstube bunte Varianten aus Bio-Baumwolle und Bio-Molton. Der erste Laden wurde bereits ausgestattet.

14.04.2020 vonRedaktion

Wenn in Naturkostläden Gesichtsmasken zum Schutz vor dem Corona-Virus getragen werden, dann sollten sie aus Bio-Materialen sein. Die Bioland-Imkerei Kramerhonig fertig in ihrer Bienenwachstuch-Nähstube bunte Varianten aus Bio-Baumwolle und Bio-Molton. Der erste Laden wurde bereits ausgestattet.

Die Behelfs-Masken sind nach Angaben der Imkerei doppellagig genäht und durch das weiche Molton-Innenfutter angenehm zu tragen. Der Außenstoff bestehe aus 100 Prozent Bio-Baumwolle, der Innenstoff aus 100 Prozent Bio-Molton. Alle Stoffe seien vorgewaschen.

Kein Medizinprodukt mit garantiertem Schutz

Bei den Masken handele es sich nicht um Medizinprodukte, sie seien nicht zertifiziert und nicht auf Wirksamkeit geprüft worden. Die Bioland-Imkerei Kramerhonig weist ausdrücklich darauf hin, dass sie die Träger nicht vor einer Corona-Ansteckung schützen und nur für den privaten Gebrauch gedacht sind.

Terra Verde als erster Biomarkt ausgestattet

Die Bio-Masken dürften dennoch einen Beitrag zum eigenen Schutz vor dem Virus und zum Schutz der Kunden leisten. Terra Verde in Bad Homburg hat sich als erster Biomarkt ausstatten lassen. Die bunten Masken mit verschiedenen Mustern erinnern im Vergleich zur schneeweißen konventionellen Standardware nicht an OP-Stationen im Krankenhaus. Sie könnten eher zum modischen Accessoire avancieren als dass sie Unbehagen hervorrufen.

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